|
-
Lama
Delha (1947)
arbeitete nach Abschluss ihres Kunst- und
Lehramtsstudiums als Kunsterzieherin und später als freie Fotographin. Die
Begegnung mit Lama Gendün Rinpotsche bewegte sie dazu, 1991 ins
Dreijahresretreat zu gehen. Danach half sie beim Aufbau der
Klostergemeinschaft in Frankreich und des Zentrums Kündröl Püntsok Ling in
Deutschland.
Von 1998 bis 2001 machte sie ein zweites Dreijahresretreat, lebt nun wieder
in der Klostergemeinschaft und setzt ihre Lehrtätigkeit fort. Im Kloster ist
sie für den Medienbereich verantwortlich
Zurück
-
Lama
Djangchub (1952)
begegnete ihrem Lehrer Gendün Rinpoche 1985 und erhielt von
ihm 1991 die Nonnengelübde. Seit 1996 lebt sie im Nonnenkloster von Kündröl
Ling in der Auvergne, Frankreich, an dessen Aufbau sie ab 1994, nach ihrem
zweiten Drei-Jahres-Retreat, mitverantwortlich beteiligt war. In Zukunft wird
sie sich vorwiegend im Buddhistischen Zentrum Jägerndorf, Kündröl Püntsok
Ling, engagieren. Das Zentrum gehört seit Herbst 1995 der Karma Kagyü
Tradition des tibetischen Buddhismus an und wird von LehrerInnen des Dhagpo
Kagyu Mandala betreut.
Zurück
-
Lama
Dordje Drölma (1951)
ist Schweizerin und hat früher Kurse für Ausdruckstheater
(Jeux Dramatiques) geleitet und anschließend therapeutisch als Atemlehrerin
gearbeitet. Doch ihr wurde immer stärker bewusst, wie rasch man dabei an
Grenzen stößt. So nahm sie 1981 die buddhistische Zuflucht und machte bald
danach ihr erstes Retreat in Nordindien.
Die Begegnung mit Gendün Rinpotsche inspirierte sie nachhaltig und so
praktizierte sie mit ihrem Mann dreieinhalb Jahre unter Rinpoches Anleitung
in Abgeschiedenheit in der Dordogne. Während dieser Zeit wurde sie auch von
den Lamas Walli und Henrik betreut. Danach wurde sie Nonne und nahm an einem
Dreijahresretreat in Laussedat teil.
Seit 1995 unterrichtet Dordje Drölma in verschiedenen europäischen Ländern
und gehört zum Team der verantwortlichen Lehrer und Lehrerinnen des
buddhistischen Zentrums Püntsok Ling in Bayern. Sie lebt im Kloster Kündröl
Ling, in der Auvergne.
Zurück
-
Lama Drime (1948)
begegnete Gendün Rinpotsche 1981, nahm im selben Jahr bei
Shamar Rinpotsche die Zufluchtsgelübde und konnte dann von 1991 bis 1997 zwei
Dreijahresklausuren unter Gendün Rinpotsches Leitung durchführen.
Seit 1991 ist er voll ordinierter Mönch und seit Ende der Klausuren
unterrichtet er den Dharma. Er gehört dem Team des Zentrums Kündröl Püntsok
Ling in Jägerndorf an. Er ist Vater eines erwachsenen Sohnes.
Zurück
-
Lama Gerd (1953)
Ich studierte klassische Musik und arbeitete zwölf Jahre als
freier Musiklehrer in Hamburg. 1988 nahm ich bei Ole Nydahl in Hamburg
Zuflucht. Bald darauf, bei der Retreatöffnung in Halscheid, lernte ich Gendün
Rinpotsche kennen. Von 1994 bis 2001 nahm ich an zwei Drei-Jahres-Retreats
teil. Anschließend wohnte ich mit Kerstin in der Nähe von Le Bost und seit
November 2004 lebe ich im Dharmazentrum Obermoschel. Mitarbeit im Laien- und
Familienzentrum Gepel Ling (Croizet), im Norbu-Verlag und Dharmatätigkeit v. a.
im Dharmahaus Obermoschel.
Zurück
-
Lama
Henrik
erhielt 1972
in Bodhgaya die Zuflucht vom 16. Karmapa. Dieser sagte ihm 1980, in Europa
Retreat zu machen, was er dann unter Gendün Rinpotsches Leitung für einige
Jahre tat.
Lebt zur Zeit in Marfond, einem Retreatplatz in Frankreich.
Zurück
-
Lama
Kerstin (1964)
Studium der Geschichte und Slavistik von 1984 bis 1988.
Ausbildung zur Shiatsu-Praktikerin und Tätigkeit in verschiedenen Bereichen.
Zuflucht 1990 bei Ole Nydahl im Hamburger Zentrum. Weihnachten 1992 lernte
ich Gendün Rinpotsche in Dhagpo kennen und machte dann zwei
Drei-Jahres-Retreats in Laussedat (1994 - 2001). Danach wohnte ich mit Gerd
in der Nähe des Kosters Kündröl Ling in Frankreich und lebe momentan im
Dharmazentrum Obermoschel. Mitarbeit im Dhagpo-Mandala: Textarbeit, Mitarbeit
im Laien- und Familienzentrum Gepel Ling (Croizet) und Dharmatätigkeit im
Dharmahaus Obermoschel.
Zurück
-
Lama
Lhündrup
|

|
Ich wurde 1959 in Deutschland an der Nordsee als zweites von
vier Kindern (alles Jungen) geboren. Im Februar 1981, als ich noch Zen
praktizierte, begegnete ich zum ersten Mal Lama Gendün Rinpotsche. Seitdem
hat mich die Lehre des Bodhicitta nicht verlassen. Zwei Monate später nahm
ich bei Shamar Rinpotsche Zuflucht, der mich ermunterte, der Schulung in der
Tradition des Vipassana (Theravada) zu folgen. Ich bin auch heute noch sehr
dankbar, dass ich eine gründliche Schulung in dieser Tradition erhalten habe.
Nachdem ich 1986 mein Medizinstudium abgeschlossen hatte, das von einer
Ausbildung in Homöopathie begleitet wurde, begann ich mit meiner Frau Irene
eine dreieinhalbjährige Zurückziehung in Dhagpo Kagyü Ling in Frankreich
(Dordogne). Wir wurden von Lama Gendün Rinpotsche und seinen Schülern Lama
Henrik und Lama Walli angeleitet, die uns die Übertragung der gesamten
Praxiszyklen eines Dreijahresretreats gaben. Nach der Beendigung dieser
Zurückziehung nahmen meine Frau und ich die Nonnen- bzw. Mönchsgelübde und
gingen 1991 in ein traditionelles Dreijahresretreat in Laussedat bzw. in Le
Bost.
Danach übertrug mir Lama Gendün Rinpotsche die Funktion eines
"Drupön", das heißt, eines Lamas, der die Verantwortung für die
Dreijahresretreats trägt. Dies ist meine Hauptaufgabe, neben der ich mich für
die allgemeine Entwicklung unserer Klostergemeinschaft Kündröl Ling einsetze.
Daneben widme ich mich weiteren Aufgaben, wie zum Beispiel, Menschen von
außerhalb anzuleiten und auf ihre Fragen zur Praxis oder persönlicher Art
einzugehen. Außerdem kümmere ich mich um das "Dharmahaus", das sich
hier in der Nähe in Croizet befindet, und beteilige mich an Begegnungen mit
Psychotherapeuten, die eine buddhistische Unterstützung für ihre Arbeit
wünschen. Zwei- bis dreimal im Jahr führe ich allgemeine Retreatkurse durch,
die für jeden offen sind - dies ebenfalls in Kündröl Ling, denn ich
unterrichte selten woanders. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass Drupön Chönyi
und ich uns die Verantwortung für die Übersetzung der Praxistexte, der
Kommentare und Unterweisungen ins Deutsche teilen.
Zurück
-
Lama
Öser (1950)
|

|
Ich wurde im Jahre 1950 geboren. Mit 24 wurde ich Vater eines
Sohnes und als ich 28 Jahre alt war, begann ich mit dem Meditieren, zuerst
ohne Lehrer, nur mithilfe eines Buches.
1979 traf ich Taisen Deshimaru Roshi, der in Paris lebte und lehrte. Leider
lebte Meister Deshimaru nicht mehr lange. Er starb im April 1982. In den
Jahren nach seinem Tode praktizierte ich unter verschiedenen Zenlehrern, fand
aber keinen neuen Meister und so wandte mich schließlich dem tibetischen
Buddhismus zu.
Schließlich traf ich Gendün Rinpotsche und wusste sofort, daß ich meinen
neuen Meister gefunden hatte. Gleich bei der zweiten Begegnung fragte ich
ihn, ob ich Mönch werden und die Klausur von drei Jahren und drei Monaten
unter seiner Leitung durchführen könnte. Seine Antwort war in beiden Fällen
ein eindeutiges Ja. Und so wurde ich Mönch und bereitete mich auf das Retreat
vor.
Während der Klausur begann der Streit in der Kagyü Linie und in mir der Hader
mit den Ritualen und der tibetischen Sprache, was mich schließlich dazu
bewog, statt ein zweites Retreat anzuhängen, noch einmal zum Zen
zurückzukehren, um herauszufinden, wo ich wirklich hingehöre. Gendün
Rinpotsche war nicht besonders glücklich mit meiner Entscheidung.
Ich flog nach Japan, und praktizierte dort in einem kleinen Bergtempel das
ca. dreimonatige Regenzeittraining. Danach war ich mir endlich ganz sicher,
daß der Weg zurück zum Zen nicht richtig für mich war. Gendün Rinpotsche riet
mir, ein Zimmer im neu erbauten Kloster zu nehmen. Und so begann meine Zeit
im Kloster, wo ich die Nähe zu Gendün Rinpotsche und seine Güte und Liebe
sehr genoss.
Nach dem Tode Gendün Rinpotsches im Oktober 1997, wurde allmählich mein
Wunsch, nach Deutschland zurückzukehren, immer größer. 2000 wurde der Wunsch
zur Tat. Ich zog nach Münster.
Im Sommer 2001 traf ich dann die Frau, die jetzt die Frau meines Lebens
geworden ist. Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich, die
Mönchsgelübde zurückzugeben und das Wagnis einer Beziehung einzugehen.
Dadurch ist mein Leben in gewisser Weise ziemlich anders geworden und
wiederum auch völlig gleich geblieben, weil nach wie vor die Praxis des
Dharma der rote Faden meines Lebens ist.
Zurück
-
Lama
Samten (1957)
begegnete dem tibetischen Buddhismus in Bordo, Italien und
nahm bei Kalu Rinpotsche Zuflucht. 1985 machte sie die Gesellenprüfung für
Keramik. Von 1986 bis 1990 nahm sie am Dreijahresretreat in Deutschland unter
der Leitung von Gendün Rinpotsche teil. Sie folgte ihrem Lama anschließend
nach Frankreich, wo sie während zwei weiteren Dreijahres-Zyklen im
traditionellen Karma Kamtsang Retreat praktizierte.
Nach anschließender sechsjähriger Aktivität im Kloster von Kündröl Ling
entschloss sie sich, das Kloster zu verlassen und Laiengelübde zu nehmen,
während sie fortfährt, in enger Verbindung mit Kündröl Ling zu praktizieren
und lehren.
Zurück
-
Lama
Seunam (1957)
begegnete
Gendün Rinpoche 1977 in der Dordogne in Dhagpo Kagyü Ling, Frankreich, wo er
später auch den 16. Gyalwa Karmapa traf. 1978 zog er nach Dhagpo Kagyü Ling
und wurde so zusammen mit den Lamas Tsony und Lekshe einer der ersten Pfeiler
des Mandalas von Gendün Rinpotsche.
1983 baute er gemeinsam mit ihnen und anderen Praktizierenden das erste
Dreijahres-Retreatzentrum in Le Bost (in der Auvergne, Frankreich) aus, wo er
ein Jahr später im ersten Retreatzyklus das Dreijahres-Retreat begann. Danach
nahm er bei Jamgön Kongtrul Rinpoche und Gendün Rinpotsche die volle
Mönchsordination (Gelong-Bhikku). Dann half er beim Aufbau des zweiten
Retreatzentrums und machte dort von 1987-1991 sein zweites Retreat.
Schließlich gründete er zusammen mit Lama Lekshe Mahamudra Ling, das
Langzeit-Retreatzentrum für Männer in Le Bost. Drei Jahre lang praktizierten
die beiden dort allein, von Gendün Rinpotsche betreut. Dann kamen drei
weitere Retreatler dazu, und nach weiteren drei Jahren fünf, so dass die
Gruppe aus acht Männern bestand. Während dieser Zeit half Lama Seunam den
anderen bereits bei ihrer Praxis, ohne formell diese Aufgabe zu haben.
Der Anweisung Gendün Rinpotsches folgend und mit Zustimmung des 17. Gyalwa
Karmapa Thaye Dordje kam Lama Seunam dieses Jahr nach dreizehn Jahren in
Mahamudra Ling für einige Monate aus seinem Retreat, wohin er im Februar 2006
zurückkehren wird. Er ist nun offiziell verantwortlich für das
Langzeit-Retreat der Männer, das sich unter der spirituellen Leitung des 17.
Gyalwa Karmapa befindet.
Während der Monate draußen versucht er, soviel Zeit wie möglich mit Dharmapraktizierenden
zu verbringen und der Aktivität des Karmapa zu dienen. Er möchte anderen bei
der Praxis behilflich sein und seine Erfahrungen mit all denjenigen teilen,
die Fragen zum Dharma haben.
Lama Seunam ist jemand, der sein Leben vollständig der Meditation widmet.
Seine Beziehung zu den Menschen ist direkt, offen und von großer
Spontaneität.
-
Lama
Sherab Palmo (1951)
arbeitete als Lehrerin und studierte anschließend Ethnologie
und Kunst- und Religionsgeschichte. Sie begegnete 1985 ihrem Lehrer Gendün
Rinpotsche und wurde bald danach buddhistische Nonne.
Unter seiner Leitung machte sie zwei Dreijahresretreats und lebt seit 1997 in
der Klostergemeinschaft von Dhagpo Kündröl Ling, wo sie u.a. für die
Bibliothek und den Gästebereich verantwortlich ist.
Sie lehrt hauptsächlich in deutschsprachigen Zentren.
Zurück
-
Lama
Tashi Öser (1955)
wuchs auf dem Lande auf und erhielt eine Ausbildung zum
Deutsch- und Philosophielehrer. 1982 nahm er in Bordo Zuflucht und beteiligte
sich in den darauffolgenden Jahren mit Frau und Kind am Aufbau der
Dorfgemeinschaft.
Von Lama Gendün Rinpotsche erhielt er 1991 die Mönchsgelübde und wurde Koch
im Dreijahresretreat. Danach sorgte er für Gendün Rinpotsche bis zu dessen
Tod. Seit 1994 lebt er in Kündröl Ling, wo er für weitere 3 Jahre und sechs
Monate in Zurückziehung praktizierte.
Er unterrichtet im deutschsprachigen Raum.
Zurück
-
Lama
Tsony (1956)
Der zufällige Anblick eines buddhistischen Mönches in der
Pariser Metro veranlasste ihn, einen Meister zu suchen. 1976 traf er Gendün
Rinpotsche in Südfrankreich und bat ihn 1978 um die monastische Ordination.
Von 1984 an nahm L. Tsony an den beiden ersten Dreijahresretreat-Zyklen unter
Gendün Rinpotsches Leitung teil.
Ab 1991 übernahm er, den Anweisungen von Shamar Rinpotsche, Gendün Rinpotsche
und Jigme Rinpotsche folgend, diverse Verantwortungsbereiche und ab 1994 auf
Gendün Rinpotsches Wunsch hin die Leitung der Klostergemeinschaft Dhagpo
Kündröl Ling.
Lama Tsony unterrichtet in vielen Kagyü Gruppen und Zentren in Europa und
Amerika.
Zurück
-
Lama
Walli (1951)
erhielt 1974 von Kalu Rinpoche die Zufluchtsgelübde. Sie
praktizierte fünfzehn Jahre unter der Leitung von Gendün Rinpotsche in
Zurückziehung. 1986 wünschte er, dass sie die Funktion eines Lamas übernimmt
und seitdem leitet sie Schüler in Zurückziehung. Seit 1996 leitet sie
zusammen mit L. Henrik in Frankreich ein Retreatzentrum für Praktizierende
des Laien-Weges, das Gendün Rinpotsche im selben Jahr einweihte.
L. Walli unterrichtet regelmäßig in verschiedenen Zentren in ganz Europa.
"
Zurück
-
Lama Yangchen (1954)
machte eine Lehrerausbildung bevor sie 1981 den Dharma traf.
Seit 1982 lebt und arbeitet sie in Dharmazentren im Westen und hielt sich
auch einige Zeit in einem tibetischen Kloster in Indien auf, wo sie 1985 die
Nonnengelübde nahm. 1989 traf sie Gendün Rinpotsche, unter dessen Leitung sie
zwei Dreijahresretreats durchführte.
Heute lebt L. Yangtschen in der Klostergemeinschaft Dhagpo Kündröl Ling und arbeitet
im Team von Kündröl Püntsok Ling mit.
Zurück
-
Lama
Yeshe Sangmo (1948)
arbeitete acht Jahre als Kunstlehrerin. Sie war verheiratet
und ist Mutter einer erwachsenen Tochter. 1985 begegnete sie ihrem Lehrer
Gendün Rinpotsche und wurde 1991 Nonne. Unter seiner Leitung führte sie zwei
Dreijahresretreats durch. Danach praktizierte sie für ein Jahr im Kloster im
Einzelretreat. Heute lebt sie in der Klostergemeinschaft Dhagpo Kündröl Ling
und ist dort für den Medienbereich mitverantwortlich.
Sie unterrichtet in verschiedenen buddhistischen Zentren und gehört dem Team
von Kündröl Püntsok Ling an.
Zurück
|